Deckungsbeitrag und Deckungsbeitragsrechnungen
helfen Ihnen bei betriebswirtschaftlichen Entscheidungen
Nicht jeder Verkaufspreis deckt die gesamten Kosten eines Produktes oder einer Dienstleistung.
Bei der Deckungsbeitragsrechnung wird davon ausgegangen, dass der Preis für die Dienstleistung oder das Produkt wenigstes die von ihm direkt verursachten Kosten, nämlich die variablen Kosten decken muss. Einen Beitrag (Deckungsbeitrag) zur Abdeckung der Strukturkosten des Unternehmens, den fixen Kosten, leistet ein Erzeugnis erst dann, wenn es einen Betrag über diese Preisuntergrenze hinaus liefert.
Ist die Deckung der fixen Kosten bereits durch andere Einnahmen gewährleistet, bedeutet ein zusätzlich erzielter Deckungsbeitrag Gewinn.
Allgemein unterscheidet man zwischen zwei Arten des Deckungsbeitrags. Bitte laden Sie sich für ein besseres Verständnis kostenlos unsere Beispielrechnungen herunter:
• DB 1 (einstufige Deckungsbeitragsrechnung)
• DB 2 (mehrstufige Deckungsbetragsrechnung).
Der Deckungsbeitrag (auch Bruttogewinn) ist ein Begriff aus der Kostenrechnung und stellt eine Hilfskennzahl dar, die ohne Berücksichtigung wirtschaftlicher Chancen und Risiken rein buchhalterischen Charakter hat. Bestehen Unsicherheiten bei der Definition von fixen oder variablen Kosten, hilft die Überlegung, ob sich die betrachteten Kosten bei einer Mehrproduktion verändern, oder gleich (also fix) bleiben.
Eine Deckungsbeitragsrechung macht vor allem Sinn, wenn sie vor Beginn eines Projektes, also in der Planungszeit, durchgeführt wird. Ziel ist es immer, die nicht direkt zuweisbaren beziehungsweise fixen Kosten mit Hilfe des Deckungsbeitrags zu decken. Ist dies nicht der Fall, so muss ein Unternehmen entweder mit Verlusten rechnen oder die Deckungsbeitragsfaktoren (Verkaufspreis, Einkaufspreis, etc.) so anpassen, dass ein höherer Deckungsbeitrag generiert werden kann. Der Deckungsbeitrag sollte also immer positiv sein.
Wie Solution Matrix bei der Beratung zu Deckungsbeiträgen immer wieder festgestellt hat, kommt es bei vielen Unternehmen häufig zu Problemen, wenn Dienstleistungen innerhalb der Deckungsbeitragsrechnungen betrachtet werden. Hier stellt sich oft die Frage „Welchen Wert kann ich dem Service zuweisen?“ oder „Mit welcher Geldeinheit setzte ich das vermittelte Wissen gleich?“. Das Problem besteht also darin, qualitativen Dienstleistungen einen direkten Geldwert zuzuordnen.
Solution Matrix verfügt über vierzehn Jahre Erfahrung im Bereich der Quantifizierung qualitativer Dienstleistungen und hat schon viele Unternehmen bei Deckungsbeitrags-rechnungen als Teil eines Business Cases beraten. Falls Sie sich für weitere Informationen zur Deckungsbeitragsrechnung und anderen finanziellen Kennzahlen der Wirtschaftlichkeits-betrachtung interessieren, finden Sie diese im Business Case Guide und in unseren kostenlosen Veröffentlichungen.
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