Hier erfahren Sie alles was Sie wissen müssen, um den Return on Investment (ROI) Ihres Projektes zu berechnen!
Wenn Sie erfahren wollen:
- Was Return on Investment (ROI) genau ist,
- Mit welcher Formel man den Return on Investment berechnet,
- Wie Sie den Return on Investment für Ihr spezifisches Projekt berechnen,
- Wie Sie weiche Faktoren in Ihre Return on Investment Berechnung mit einfließen lassen und
- Wie Sie den Return on Investment Ihres Projektes erfolgreich und überzeugend präsentieren
dann sind Sie hier auf der richtigen Webseite.
Bevor wir dazu übergehen, wie Sie den Return on Investment für Ihr Projekt schnell und einfach berechnen können (siehe Abschnitt "So berechnen Sie den Return on Investment Ihres Projektes" weiter unten), muss zunächst geklärt werden, was der Return on Investment genau ist und wie er definiert wird.
Der Return on Investment (ROI) ist eine Kennzahl, die Aufschluss über das Verhältnis von Investitionskosten und Gewinn gibt. In einer Formel ausgedrückt berechnet sich der einfache Return on Investment daher folgendermaßen:

Ein Beispiel: Die zu erwartenden Kosten einer neuen Marketing-Kampagne betragen € 500.000 innerhalb der nächsten fünf Jahre. Im gleichen Zeitraum werden Gewinne in Höhe von € 2.000.000 angenommen. Daraus ergibt sich folgende Rechnung für den einfachen Return on Investment:

Bei der Berechnung des Return on Investment werden die Kosten einer Investition in Beziehung zur Höhe des erwarteten Gewinns gesetzt. Der Return on Investment gibt daher den prozentualen Anteil des Gewinns an einer Investition an und somit den Wert, der aus einer Investition zurückfließen wird. Ist der Return on Investment größer als 0%, dann ist der Gewinn einer Investition höher als die dafür anfallenden Kosten und die Investition rentiert sich. Wenn mehrere Investitionen mit denselben Kosten gegeneinander um Investitionskapital konkurrieren, wäre daher die Investition mit dem höheren Return on Investment die bessere Alternative.
Auf Grund dieser Eigenschaften ist der Return on Investment eine der am häufigsten verwendeten Kennzahlen zur Bewertung von Investitionen. In den vergangenen Jahrzehnten hat der Return on Investment sich vor allem bei Kaufentscheidungen für Informationssysteme, „Go“- bzw. „No-go“-Entscheidungen für Marketing-, Rekrutierungs- und Trainingsmaßnahmen und eher traditionellen Investitionsentscheidungen wie dem Management von Aktiendepots und der Verwendung von Risikokapital bewährt. Bevor Sie jedoch mit der Berechnung Ihres Return on Investment beginnen, sollten Sie wissen, dass der Return on Investment auch unter anderen Namen bekannt ist. Je nach Unternehmen und Branche wird der Return on Investment oftmals mit Return on Invested Capital, Return on Capital Employed, Return on Total Assets, Return on Equity oder Return on Net Worth gleichgesetzt.
Obwohl alle diese Begriffe auf derselben Berechnungsgrundlage basieren, haben alle diese Bezeichnungen streng genommen auch ihre eigene mathematische Formel. Daher sollten Sie vor der Berechnung sicherstellen, dass alle an der Investition oder am Projekt Beteiligten dieselbe Auffassung des Begriffes haben und sich auf eine Definition einigen.
Der einfache ROI lässt sich immer dann gut ermitteln, wenn sich Kosten und Nutzen einer Investition einander schlüssig zuordnen lassen und eindeutig aus einer bestimmten Handlung resultieren. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Unternehmen eine neue Werkzeugmaschine anschafft und nun mehr Teile als zuvor in kürzerer Zeit produziert werden können.
Bei komplexen Geschäftsentscheidungen ist es nicht immer ganz einfach, eine Kausalität zwischen den Kosten und dem daraus resultierenden Nutzen herzustellen. Das macht den Return on Investment als Entscheidungshilfe nur bedingt aussagekräftig, zumal der Return on Investment weder auf den betrachteten Zeitraum, noch auf die Größenordnung des Rückflusses oder auf die damit verbundenen Risiken schließen lässt. Wenn Sie also mehrere Investitionen mit verschiedenen Betrachtungszeiträumen und Risiken miteinander vergleichen wollen, sollten Sie zusätzlich zum Return on Investment auch andere Finanzkennzahlen wie z.B. Nettobarwert (Net Present Value; NPV), interner Zinsfuß (Internal Rate of Return; IRR) oder Amortisationsdauer (Payback Period; PP) in Betracht ziehen.
So berechnen Sie den Return on Investment Ihres Projektes
Um den Return on Investment für Ihr Projekt zu berechnen, bedarf es meistens mehr als lediglich zu wissen, was der Return on Investment ist und wie sich seine Formel zusammensetzt. Da kaum ein Projekt so simpel gestrickt ist, dass alle Gewinne und Investitionskosten offensichtlich und unmittelbar bekannt sind, ist es sinnvoll Ihrer Return on Investment Berechnung eine Struktur zu verleihen, die sicherstellt, dass alle projektspezifischen Kosten- und Nutzenfaktoren identifiziert werden und in die Return on Investment Berechnung mit einfließen. Hierfür eignet sich eine Struktur die aus den folgenden 5 Schritten besteht:
- Projektumfang ermitteln
- Projektelemente identifizieren
- Kosten- und Nutzenfaktoren quantifizieren
- Risikopotenziale identifizieren
- Return on Investment berechnen und Wahrscheinlichkeit der Ergebnisse prognostizieren
Zu Beginn Ihrer Return on Investment Berechnung sollten Sie zunächst den Projektumfang ermitteln. Fragen wie: „Welche Abteilungen und Mitarbeiter sind von diesem Projekt betroffen?“, „Wie lang ist die Projektlaufzeit?“ etc. sollten in diesem Abschnitt beantwortet und bei den folgenden Schritten berücksichtigt werden. Danach sollten die Projektelemente identifiziert werden. Als Projektelemente versteht man alle für das Projekt relevanten Szenarien, Entscheidungen und Unsicherheiten. Wenn man z.B. den Kauf einer neuen Software plant, kann man mehrere Softwarehersteller vergleichen und somit den Return on Investment für mehrere Szenarien berechnen. Entscheidungen sind alle getroffenen Beschlüsse mit Bezug auf das Projekt (z.B. Entscheidungen zum Budget oder zu bestimmten Bedingungen die erfüllt werden müssen). Unsicherheiten sind alle Faktoren, die das Ergebnis positiv oder negativ beeinflussen können (z.B. Marktwachstum bei einer Produkteinführung oder Benutzerakzeptanz bei einer Softwareimplementierung).
Nach der Identifizierung dieser Projektelemente, gilt es alle Kosten- und Nutzenfaktoren zu quantifizieren. Das heißt, dass alle Faktoren, die bei dem Projekt einen Einfluss auf die Höhe des Return on Investment haben (auch weiche bzw. qualitative Faktoren!) in ein Finanzmodell eingearbeitet werden und somit in die Berechnung des Return on Investment mit einfließen. Um die Richtigkeit und Glaubwürdigkeit Ihrer Ergebnisse zu garantieren sollten Sie während Schritt 4 alle Risikopotenziale identifizieren und mittels einer Sensitivitätsanalyse ermitteln wie groß der monetäre Einfluss dieser Risiken auf Ihr Endergebnis ist. Der letzte und fünfte Schritt besteht darin alle diese Faktoren in die Return on Investment Berechnung mit einzubeziehen und mittels einer Monte-Carlo-Simulation die Wahrscheinlichkeit festzustellen mit der Ihre berechneten Ergebnisse eintreffen werden. Wenn Sie diese 5 Schritte beachten steht der erfolgreichen Return on Investment Berechnung Ihres Projektes nichts mehr im Weg.
Da viele unserer Klienten berichten, dass die Suche nach einem praktischen Ansatz zur Berechnung des Return on Investment, der auf ihr spezifisches Projekt oder ihre Investitionen übertragbar ist, oft zum Scheitern verurteilt war, wollen wir dem hier entgegenwirken. Die in dem Leitfaden „Kalkulieren Sie noch oder profitieren Sie schon?“ beschriebene Herangehensweise zur Berechnung des Return on Investment geht detailliert auf die oben genannten 5 Schritte ein und wurde entworfen, um einen universalen Ansatz zur Return on Investment Berechnung für jedes individuelle und spezifische Projekt zu bieten.
Die beschriebene Methode basiert auf den Erfahrungen aus über Hunderten Return on Investment Berechnungen für und mit Unternehmen wie Airbus, Allianz, Boeing, BMW, Cisco Systems, Daimler, Ericcson, IBM, McDonald’s, Microsoft, Renault, SAP, SAS Institute, Siemens, Vodafone und Xerox. Damit Sie aus unseren 14 Jahren praktischer Erfahrung profitieren können und Zeit während der Erstellung Ihrer Projekt- oder Investitionsanalyse sparen, enthält der Leitfaden neben der Schritt-für-Schritt Anleitung zur Erstellung einer Return on Investment Berechnung 30 Fallstudien aus 10 Branchen.
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Alles was Sie über den Return on Investment und seine Berechnung wissen müssen
- Wie sich der Return on Investment für Ihr spezifisches Projekt definiert
- Wie Sie Ihren Return on Investment Schritt-für-Schritt berechnen
- Wie Sie alle relevanten Kosten- und Nutzenfaktoren in Ihre Return on Investment Berechnung einbeziehen
- Wie Sie Ihre Berechnung richtig strukturieren
- Welche Bestandteile der Berechnung auf keinen Fall fehlen dürfen und warum
- Wie Sie Ihre Berechnung mit einer lückenlosen Argumentation untermauern und Glaubwürdigkeit schaffen
- Wie Sie Ihren Return on Investment erfolgreich präsentieren und Investoren überzeugen
Essenzielle Methoden, um weitere Finanzkennzahlen zu berechnen und zu bewerten
- Wie Sie Excel nutzen um aussagekräftige Finanzmodelle zu erstellen und Finanzanalysen durchzuführen
- Wie Sie Finanzkennzahlen wie Nettobarwert (Net Present Value; NPV), Amortisationsdauer, Internen Zinsfuß (IRR) etc. berechnen
- Wie Sie berechnete Finanzkennzahlen richtig analysieren
- Wie Sie Alternativprojekte und andere Investitionen mit Ihrem Projekt vergleichen und abwägen
- Wie Sie realistisch Gewinne und Finanzkennzahlen prognostizieren
- Wie Sie die Durchführbarkeit Ihres Projektes mit der Return on Investment Berechnung analysieren
Risikofaktoren Ihres Projektes berücksichtigen, identifizieren und managen
- Wie Sie sicherstellen, dass Ihre Berechnung mögliche Risikopotenziale berücksichtigt
- Wie Sie Projektrisiken identifizieren und abschätzen
- Wie sich Investitionsrisiken auf Ihre Finanzkennzahlen auswirken
- Schritt-für-Schritt Anleitung zum Umgang mit Risikofaktoren
- Wie Sie risikofreudigen Investoren und Entscheidungsträgern begegnen
Weiche Nutzenfaktoren und deren Auswirkung auf Ihren Return on Investment
- Wie Sie weichen Nutzen (soft benefits) identifizieren und messbar machen
- Warum weiche Nutzenfaktoren großen Einfluss auf Ihren Return on Investment haben können
- Schritt-für-Schritt Methode zur Berechnung von weichem Nutzen wie z.B. Kundenzufriedenheit, Qualität, Training, Mitarbeiterzufriedenheit, Produktivität, Image, soziale Verantwortung, Umwelteinfluss, Markenbewußtsein, Kundenloyalität, Lifetime Value (LTV) eines Kunden, Liquidität, Business Intelligence, Gesundheit und Innovation in monetären Werten
Budgetgenehmigung anfragen und erhalten
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Johannes Ritter und Frank Röttgers
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